So funktioniert der Sparplan-Rechner
Der Rechner verzinst dein Startkapital und jede Monatsrate mit der erwarteten Rendite nach Abzug der TER (monatliche Verzinsung, Rate am Monatsende). Die KESt-Zeile zeigt dir, was beim Komplettverkauf am Ende an österreichischer Kapitalertragsteuer (27,5 % auf den Gewinn) anfallen würde – eine Größenordnung, die viele deutsche Rechner für Österreicher schlicht falsch ausweisen.
Drei Stellschrauben, die mehr bewirken als die Broker-Wahl
- Zeit: Verdopplung der Laufzeit wirkt wegen des Zinseszinses weit mehr als Verdopplung der Rate. Früh anfangen schlägt perfekt optimieren.
- Rate konsequent halten: Der Sparplan wirkt nur, wenn er auch in Abschwüngen weiterläuft – dann kauft er automatisch billiger ein.
- Kosten niedrig halten: TER unter 0,3 % und ein Broker mit kostenloser Sparplan-Ausführung – welcher das aktuell ist, zeigt der Sparplan-Vergleich.
Häufige Fragen
Mit welcher Rendite soll ich rechnen?
Für breit gestreute Welt-Aktien-ETFs (MSCI World, FTSE All-World) werden historisch langfristig rund 6–8 % p.a. vor Steuern angesetzt; konservative Planungen rechnen mit 5–6 %. Vergangene Renditen sind keine Garantie für künftige Entwicklungen.
Berücksichtigt der Rechner die Inflation?
Nein, alle Werte sind nominal. Als Faustregel kannst du für die Kaufkraft-Betrachtung etwa 2 % von der erwarteten Rendite abziehen – aus 7 % nominal werden dann 5 % real.
Warum gibt es keinen Steuerfreibetrag wie in Deutschland?
Österreich kennt keinen Sparerpauschbetrag. Die KESt von 27,5 % fällt ab dem ersten Euro Gewinn an. Dafür gilt sie als Endbesteuerung – Kapitalerträge müssen bei steuereinfachen Brokern nicht in die Steuererklärung.