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ETF-Sparplan-Rechner für Österreich

Wie viel wird aus deiner monatlichen Sparrate? Mit Zinseszins, Fondskosten (TER) und Abschätzung der österreichischen KESt von 27,5 % beim Verkauf.

Rechenlogik Stand 2026 · KESt 27,5 %

Historischer Richtwert für Welt-ETFs: ~6–8 % p.a. vor Steuern. Keine Garantie.

Depotwert am Ende

Eingezahlt

Kursgewinn

TER-Kosten gesamt

KESt bei Verkauf (27,5 %)

Netto nach KESt

Grüne Fläche = Depotwert, graue Linie = Summe der Einzahlungen.

Der Rechner schätzt die KESt vereinfacht auf den gesamten Kursgewinn beim Verkauf am Ende. In der Praxis besteuert Österreich thesaurierende Meldefonds schon laufend über ausschüttungsgleiche Erträge, die den Einstandskurs erhöhen und die spätere Verkaufs-KESt entsprechend senken – am Gesamtergebnis ändert das wenig, am zeitlichen Verlauf schon. Details in unserem Guide ETF & Steuern in Österreich.

So funktioniert der Sparplan-Rechner

Der Rechner verzinst dein Startkapital und jede Monatsrate mit der erwarteten Rendite nach Abzug der TER (monatliche Verzinsung, Rate am Monatsende). Die KESt-Zeile zeigt dir, was beim Komplettverkauf am Ende an österreichischer Kapitalertragsteuer (27,5 % auf den Gewinn) anfallen würde – eine Größenordnung, die viele deutsche Rechner für Österreicher schlicht falsch ausweisen.

Drei Stellschrauben, die mehr bewirken als die Broker-Wahl

  • Zeit: Verdopplung der Laufzeit wirkt wegen des Zinseszinses weit mehr als Verdopplung der Rate. Früh anfangen schlägt perfekt optimieren.
  • Rate konsequent halten: Der Sparplan wirkt nur, wenn er auch in Abschwüngen weiterläuft – dann kauft er automatisch billiger ein.
  • Kosten niedrig halten: TER unter 0,3 % und ein Broker mit kostenloser Sparplan-Ausführung – welcher das aktuell ist, zeigt der Sparplan-Vergleich.

Häufige Fragen

Mit welcher Rendite soll ich rechnen?

Für breit gestreute Welt-Aktien-ETFs (MSCI World, FTSE All-World) werden historisch langfristig rund 6–8 % p.a. vor Steuern angesetzt; konservative Planungen rechnen mit 5–6 %. Vergangene Renditen sind keine Garantie für künftige Entwicklungen.

Berücksichtigt der Rechner die Inflation?

Nein, alle Werte sind nominal. Als Faustregel kannst du für die Kaufkraft-Betrachtung etwa 2 % von der erwarteten Rendite abziehen – aus 7 % nominal werden dann 5 % real.

Warum gibt es keinen Steuerfreibetrag wie in Deutschland?

Österreich kennt keinen Sparerpauschbetrag. Die KESt von 27,5 % fällt ab dem ersten Euro Gewinn an. Dafür gilt sie als Endbesteuerung – Kapitalerträge müssen bei steuereinfachen Brokern nicht in die Steuererklärung.

Und was kostet dich der Broker dabei?

Derselbe Sparplan kostet je nach Anbieter 0 € oder mehrere hundert Euro über die Laufzeit. Der Kostenrechner zeigt es dir mit echten Konditionen.

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