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TER-Rechner: Zwei ETFs, eine Kostenfrage

0,07 % oder 0,50 % Gesamtkostenquote klingt nach Rundungsfehler – über 30 Jahre entscheidet es über fünfstellige Beträge. Vergleiche zwei ETFs direkt.

Endwert ETF A

Endwert ETF B

Unterschied durch die TER

Vereinfachte Rechnung: identische Bruttorendite, Kosten wirken als jährlicher Renditeabzug. Tracking-Differenzen einzelner ETFs können das Bild in beide Richtungen verschieben.

Warum die TER so stark wirkt

Die Gesamtkostenquote wird jedes Jahr vom Fondsvermögen abgezogen – auch von den Gewinnen der Vorjahre. Sie wirkt damit wie ein negativer Zinseszins: Ein Kostenunterschied von 0,4 Prozentpunkten frisst über 25 Jahre typischerweise 8–10 % des Endvermögens.

TER ist nicht alles: Worauf du sonst achten solltest

  • Tracking-Differenz: Wie genau bildet der ETF seinen Index wirklich ab? Manche ETFs schlagen ihre TER durch Wertpapierleihe, andere bleiben dahinter zurück.
  • Meldefonds-Status: Für österreichische Anleger wichtiger als 0,05 % Kostenunterschied – Nicht-Meldefonds werden pauschal und meist nachteilig besteuert. Details im Guide Meldefonds erklärt.
  • Fondsgröße und Alter: Große, etablierte ETFs (> 500 Mio. €) haben ein geringeres Schließungsrisiko.
  • Sparplanfähigkeit und Kaufkosten: Der günstigste ETF nützt wenig, wenn dein Broker für jede Ausführung Gebühren verlangt – siehe Sparplan-Vergleich.