Warum die TER so stark wirkt
Die Gesamtkostenquote wird jedes Jahr vom Fondsvermögen abgezogen – auch von den Gewinnen der Vorjahre. Sie wirkt damit wie ein negativer Zinseszins: Ein Kostenunterschied von 0,4 Prozentpunkten frisst über 25 Jahre typischerweise 8–10 % des Endvermögens.
TER ist nicht alles: Worauf du sonst achten solltest
- Tracking-Differenz: Wie genau bildet der ETF seinen Index wirklich ab? Manche ETFs schlagen ihre TER durch Wertpapierleihe, andere bleiben dahinter zurück.
- Meldefonds-Status: Für österreichische Anleger wichtiger als 0,05 % Kostenunterschied – Nicht-Meldefonds werden pauschal und meist nachteilig besteuert. Details im Guide Meldefonds erklärt.
- Fondsgröße und Alter: Große, etablierte ETFs (> 500 Mio. €) haben ein geringeres Schließungsrisiko.
- Sparplanfähigkeit und Kaufkosten: Der günstigste ETF nützt wenig, wenn dein Broker für jede Ausführung Gebühren verlangt – siehe Sparplan-Vergleich.